Kinder in Sporthalle

Sport für Kinder: so bleiben die Kleinen mit Spaß dabei

Sport hat viele positive Einflüsse auf uns Menschen – und das nicht nur für Erwachsene. Der Grundstein für ein aktives Leben wird bereits im Kindesalter gelegt. Wenn Kinder Sport treiben, kann das Kompetenzen in vielen Bereichen fördern – von sozialer Kompetenz, körperlicher Leistungsfähigkeit, Teamgeist, Fairness bis hin zu gestärktem Selbstbewusstsein. Als Eltern können Sie Ihr Kind dabei unterstützen, mit Freude regelmäßig Sport zu treiben.

Warum ist Sport für Kinder gesund?

Früh übt sich: Sport und körperliche Aktivität sind für Kinder mindestens genauso wichtig wie für Erwachsene. Das beginnt bereits im Kleinkindalter. Kinder haben einen natürlichen Bewegungsdrang und entdecken ihre Umgebung zunächst robbend und krabbelnd, dann laufend auf zwei Beinen.

Sie klettern zu Hause auf Möbel, jagen einem Ball hinterher und sammeln auf diese Weise grundlegende Körpererfahrungen. Das ist wichtig, um zum Beispiel Geschick, Kraft und Koordination zu trainieren und sich sicher fortzubewegen.

Durch Bewegung beim Kinderturnen oder in einem Sportverein verbessern Kinder ihre körperliche Leistungsfähigkeit. Sie werden fitter und sicherer in der eigenen Bewegung – was ein gesundes Selbstbewusstsein fördert und auch das allgemeine Unfallrisiko senkt. Kindersport fördert jedoch nicht nur die körperliche, sondern auch die geistige Entwicklung.

  • Beim Training in der Gruppe können Kinder neue Freundschaften schließen und üben den sozialen Umgang miteinander.
  • Bei Mannschaftsportarten wie Fußball, Volleyball oder Hockey lernen Kinder zudem, sich an Regeln zu halten und als Team zusammenzuarbeiten.
  • Einzelsportarten wie Judo, Badminton und Turnen fördern neben dem Regelverständnis dagegen stärker die Selbstwirksamkeit und das autonome Wachstum, da das Kind und seine Fähigkeiten im Mittelpunkt stehen.

Schweizer Forscher haben beobachtet, dass regelmäßiges Ausdauertraining und Schulsport auch die schulische Leistung steigern können. Die Noten der acht- bis zwölf-Jährigen waren im Bereich Mathematik und Sprachen (Grammatik, Rechtschreibung und Wortschatz) besser, wenn sie das Herz-Kreislauf-System im Schulsport trainierten.  Sport und Bewegung sorgen dafür, dass die Sauerstoffversorgung besser ist – so sind die Kinder danach wieder wacher und aufnahmefähiger und können dem erhöhten Nährstoffbedarf des Gehirns während des Unterrichts nachkommen.

Wie wichtig Sport für Kinder ist, zeigt sich insbesondere dann, wenn er nicht stattfindet. Laut einer Studie der Universität von Boston zeigen Schulkinder, die weniger Sport treiben, ein höheres Risiko für zurückgezogenes Verhalten oder Symptome einer Depression, wohingegen sportliche Aktivität vor depressiven Verstimmungen im Kindesalter schützen kann.

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